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Ausstellung

30% LÖWENZAHN

Mit Werken von Iris Andraschek, Suzanne Anker, Karl Blossfeldt, Andrea Bowers, Viltė Bražiūnaitė & Tomas Sinkevičius, Claude Cahun, Regula Dettwiler, Spencer Finch, Barbara Frischmuth, Anita Fuchs, Yevhen Holubentsev und weiteren

 

Kunsthaus Graz, Österreich

 

Laufzeit: 21. März bis 08. November 2026

Eröffnung: 20. März 2026 um 18 Uhr

Unter dem Titel 30 % Löwenzahn vereint die Ausstellung im Kunsthaus Graz Werke, die sich der Blume und ihrer direkten Verbindung mit dem Menschen widmen. In den Werken begegnen wir der Schwermut der Gegenwart. Gleichzeitig nehmen sie uns mit auf eine Entdeckungs-Reise zur vertrauten Schönheit der Blume und ihrem Ausdruck der Lebensfreude. 

Der Löwenzahn besitzt Stärke und stillen Mut. Unauffällig und ausdauernd passt er sich an, kehrt zurück und leistet Widerstand. Der Löwenzahn dient als Leitbild für eine Sprache, die von allen gesprochen wird. Im Sinne der Floriographie (die Sprache der Blumen) wird er zu einer Geste der Anerkennung und des Austauschs zwischen verschiedenen Kulturen: oft übersehen, aber beharrlich und schön. Als Blume der Ränder, der Wiesen und Gärten ist der Löwenzahn ein Zeichen, das sich Einschränkungen widersetzt, in Alltagssprachen spricht, Heilkräfte besitzt und niederschwellig in der strahlenden Farbe der Sonne Insekten anlockt. 

 

Kuratiert von Katrin Bucher Trantow und Andreja Hribernik

 

Das Projekt ist Teil des Kooperationsprojekts BLOOM, das von Frühling bis Winter 2026 die Standorte des Universalmuseums Joanneum verbinden wird.

 

Mehr Infos gibt es hier

(bitte unterlegen: https://www.museum-joanneum.at/kunsthaus-graz/unser-programm/ausstellungen/event/30-loewenzahn)

 

Von Kunsthaus KAT18 wird Yevhen Holubentsev mit Werken vertreten sein.

Yevhen („Genia“) Holubentsev ist seit 2022 Mitglied der Ateliergemeinschaft Kunsthaus KAT18 in Köln. Er gehört zu den Mitbegründern des Ateliers atelie normano, Kyjiw / Ukraine. 

In seinen tagebuchartigen Bleistift- und Buntstiftzeichnungen reflektiert er sein Leben in Deutschland als neuer Heimat und auch den Krieg in der Ukraine. Waffen und das Gedenken an die Toten wechseln mit Alltagsgegenständen, Pflanzen und Menschen. Alles kommentiert er mit Beschriftungen in russischer Sprache. Seine künstlerische Praxis wird zu einem wichtigen Werkzeug der Verständigung, um bestehende Sprachbarrieren zu überwinden.

 

Bild: Detailansicht

Yevhen Holubentsev

Rosensträuße Löwenzahn Mohn, 2026

Bleistift und Buntstift auf Papier