Im Rahmen des Klimafestivals der Stadt Köln lädt das Kolumba Kunstmuseum in den Museums-Garten ein. Dort werden die Projektfortschritte zu Biodiversität im Museum vorgestellt, eine kleine Ausstellung mit Arbeiten von Martina Stoffel präsentiert und ein Materialkarussell mit ausrangierten Museumsmaterialien angeworfen.
Als Teil des Projekts zu Biodiversität im Kolumba wurden im Garten drei Nistkästen der Künstlerin Martina Stoffel von Kunsthaus KAT18 aufgehängt. Die Nistkästen bieten solitär brütenden Vögeln wie Meisen einen Schutzort. Sie entstanden in Zusammenarbeit mit Enno Jäkel.
„In unserer Mini-Ausstellung zur Künstlerin Martina Stoffel steht das Thema Care im Zentrum. Anhand von ausgewählten Werken leiten wir durch unterschiedliche Interessen und Schwerpunkte von Stoffels Schaffen. Die Arbeiten von Martina Stoffel (*1960 Köln; lebt in Köln) folgen einer Morphologie, die mit Reproduktion und Rückzug verbunden ist. Die rosa Glasur ist dabei eine Konstante ihres Schaffens. Wie Zuckerguss überläuft und vereinheitlicht sie die körperlich und organisch geformten Steinzeuggefäße visuell. Zugleich sprechen Stoffels Arbeiten auch den Tastsinn an. Sie wirken klebrig, süß und weich, während das Steinzeug tatsächlich fest und zerbrechlich ist.“ (Ausstellungstext)
Von 13.00 bis 13.30 Uhr gibt es eine Führung durch die Gartenausstellung.
Mehr Infos zum Tagesprogramm gibt es hier (https://www.kolumba.de/index.php?language=de&cat=2&art=1020 ).
Alle Veranstaltungen finden bei gutem Wetter im Garten statt. Bei schlechtem Wetter im Museums-Foyer. Für die Veranstaltungen im Foyer und Garten ist der Eintritt frei.
Foto: Garten mit Nistkasten von Martina Stoffel. 2026
© Mareike Tocha/Kolumba, Köln

