Logo des Kunsthaus KAT18 in Köln
Schirmherrschaft
Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Schirmherrschaft

Oberbürgermeisterin Henriette Reker übernimmt Schirmherrschaft für das KUNSTHAUS KAT18


Beispielhafte Inklusion im Kunstbetrieb

Mit der Eröffnung des KUNSTHAUS KAT18 im Jahr 2014 wurde in der Kölner Südstadt ein neuer - und ganz besonderer - Kunstort geschaffen. In einem historischen Gebäude, in dem früher Bier gebraut wurde und das später Kölns erstes Schwulen- und Lesben-Zentrum beherbergte, arbeiten heute behinderte Menschen mit einer herausragenden künstlerischen Begabung.

Für die 22 Künstlerinnen und Künstler, die der Ateliergemeinschaft angehören, ist das KUNSTHAUS KAT18 Produktionsort, Agentur und Galerie zugleich. Hier erfahren sie fachliche Begleitung und haben gleichzeitig einen einzigartigen Ausstellungsort für ihre eigenen Werke.

Innerhalb kürzester Zeit wurde das KUNSTHAUS KAT18 integraler Bestandteil der Kunst- und Kulturszene in Köln. Es ist regelmäßig an stadtweiten Veranstaltungen und Festivals beteiligt. Im Austausch mit anderen Kunstformen wie Tanz, Theater und Musik werden die Grenzen immer wieder neu ausgetestet und neue Wege beschritten. Einladungen zu Gruppen- und Einzelausstellungen aus anderen Städten zeigen, welch hohe Anerkennung die Arbeit des KUNSTHAUS KAT18 in Fachkreisen genießt.

Sehr gerne habe ich die Schirmherrschaft über das KUNSTHAUS KAT18 übernommen, ermöglicht dieses doch in herausragender Weise die aktive Teilhabe von Künstlerinnen und Künstlern mit Behinderung am Kölner Kulturleben.

Die besondere Atmosphäre dieser lebendigen und kreativen Gemeinschaft findet sich auch in der hauseigenen Kaffeebar. Die lange Tafel in der Mitte des Raumes führt die unterschiedlichsten Besucherinnen und Besucher zusammen, bei tagesfrisch zubereiteten vegetarischen Speisen und umgeben von immer wieder neu gestalteten Ausstellungen. Und meist gibt es auch die Gelegenheit zum direkten Kontakt mit den Künstlerinnen und Künstlern. Da bekommt man eine Ahnung davon, was Picasso meinte, als er sagte: "Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele."

Das KUNSTHAUS KAT18 ist ein überzeugendes und beeindruckendes Konzept für gelebte Inklusion. Dafür geht mein Dank auch an die Trägerin, die Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH.
 
Henriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln